Philosophie

Wie wir moderne Architektur verstehen

 

Seit der Mensch denkt, baut er Häuser. Er baut um, er stockt auf, bessert aus, erweitert und erneuert. Dabei ist nicht alles, was gebaut wird, auch Architektur. Denken Sie an all die seelen- und gesichtslosen Bauten gerade aus den 70er- und 80er-Jahren. Gute Architektur muss einen Mehrwert erzeugen und nicht nur Normen und funktionalen Anforderungen gerecht werden. Denn gute Architektur orientiert sich auch heute noch an ihren vor Jahrtausenden formulierten Urtugenden wie Dauerhaftigkeit, Nützlichkeit und Schönheit. Richtig verstandene Architektur nimmt dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt.

 

Die Umgebung und das Umfeld spiegeln das Leben ihrer Bewohner wider und haben für sie große Bedeutung. Wenn ein Wohnquartier, ein Haus oder eine Wohnung architektonisch gesichtslos und leer wirken, fühlen sich die Menschen dort natürlich nicht wohl. Die Folge: Sie ziehen weg.

 

Bei der Konzeptionierung eines Immobilienprojekts muss es also immer unsere Aufgabe sein, zunächst die bebaute Umgebung zu berücksichtigen und dann die ideale, architektonische Lösung für die Menschen dort zu entwickeln.

 

Dabei ist es nicht unsere Art jede architektonische Mode mitzumachen. Wir setzen nicht auf die radikale, sondern die allmähliche Transformation einer Stadt bzw. eines Quartiers. Dabei orientieren wir uns, was Architektur, Formensprache und Materialwahl angeht, an den bereits erwähnten Urtugenden und schätzen den feinen gestalterischen Umgang mit bestehenden Gebäuden und ihren modernen Ergänzungen.